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Geschichte

In der Werkstatt…

Der wirkliche Beginn war 1991, es war die Pionierzeit der Mountainbikes in Deutschland. Es lief gerade mein Studium der Fahrzeugtechnik an der FH in Köln an. Ein Studentenjob fand sich im Bike und Sport Shop Riedel, als Aushilfsschrauber für den Aufbau von Neurädern.
Der Bedarf an Neurädern war damals groß, wichtig war in kurzer Arbeitszeit gute Montagequalität anzubieten.
Es folgte immer mehr Verantwortung in Form von Werkstattleitung mit immerhin acht Arbeitsplätzen.
1996 eröffnete ich mein erstes eigenes Geschäft, Pharmarad hieß das Projekt in der Kölner Innenstadt. Der Fokus lag auf High Tech Fahrrädern und deren Zubehör mit gutem Werkstattservice. Service an hydraulischen Bremsen und Federelementen, Laufradmontage auf Kundenwunsch, wie überhaupt auch die Komplettradmontage.
Nachdem ich den Betrieb 2004 nach Köln Rodenkirchen verlegt hatte, entschied ich mich in 2006 ein Geschäft in meiner Heimat Bensberg zu eröffnen.
Hier befindet sich nun Einzelhandel und die Fahrradfachwerkstatt, sowie der Ausgangspunkt für den mobilen Werkstattservice.

Auf den Rennen…

Barracuda Fahrräder – einst ein Geheimtipp! Der damalige Importeur (Maxxximum) wollte sich im Rennsport Authentizität verschaffen und verpflichtete eigens dafür den damals mindestens besten Deutschen Downhiller, der zusätzlich noch Weltspitze war – Jürgen Beneke!
Die Verbindung zu Maxxximum und die Hilfe bei der Messeradmontage hatte eine Visitenkarte hinterlassen. So ging es dann als Teammechaniker auf Reisen, Grundig Cup und Welt Cup, Sauerland und Schweden (um nur wenige Orte zu nennen).
Nach einem Jahr rief uns dann Nicolai zu einem unabhängigen Rennservice auf. Nach zwei weiteren wurde das Team um Nicolai Wiesmann Roadster professioneller und der Teammechaniker Posten ging an mich, für ein Jahr.
Denn ich wurde abgeworben vom Team des Mountainbike Downhill/Rider Magazins (für das ich auch arbeitete, später mehr). Zwei Jahre hielt dieses Engagement auf deutschen Rennen und Welt Cups, in dessen Zeit ich dann bei der Downhill Nationalmannschaft als Mechaniker landete.
Meine Kontakte durch die Presse und die Nähe zur sportlichen Szene gipfelten dann schließlich in der Übernahme der Position des Nationalkoordinators für den MTB Abfahrt Sport, eine Position, die ich leider in 2009 aus zeitlichen Gründen (Familie und Geschäft) aufgeben musste.

Bei der Presse…

Dort landete ich über einen persönlichen Kontakt aus dem Rennsport. Ein Technikressort galt es zu besetzen und so heuerte ich zusätzlich als freier Redakteur beim MTB Rider Magazin an, um dort mehr als zwei Jahre das Technikressort zu leiten. Eine sehr interessante wie intensive Zeit.
Und wieder wurde ich abgeworben, nämlich von der Bike Sport News, für die ich, ebenfalls frei, Rennsportberichte verfasste.
Außerdem habe ich unregelmäßig für verschiedene Lifestyle Magazine über den Radsport berichtet.